von David Schmidt (Kommentare: 0)

Unser Auswärtsspiel gegen ESV Eberswalde III

Kaum hatte ich die ersten Bilder bei unserem Auswärtspiel in Eberswalde aufgenommen, hatte unser Schatzmeister schon einem Turm mehr. Nun ist normalerweise ein Turm mehr eine sichere Bank für einen vollen Punkt, es kamen jedoch sofort Erinnerungen an das letzte Punktspiel hoch.


Spielsaal

Bei den anderen Bretter waren die Vorteile nach einigen Zügen nicht so deutlich. Tino hatte 3 Bauern, wovon einer schon auf f7 stand, gegen eine Figur und der gegnerische König war noch in der Mitte. Andreas gewann einen Bauer. Die anderen Vorteile waren eher positioneller Art. Torsten bekam seine Türme auf die offene h-Linie, auch Thomas besetze eine offene Linie. Sein Gegner fand in gedrückter Stellung nicht die besten Züge und eine Springergabel entschied die Partie. Ich gewann im Mittelspiel ein Bauer und beim Übergang ins Schwerfigurenendspiel unterschätzte ich die aktiven Möglichkeiten meines Gegners. Er wählte jedoch nicht die Möglichkeit einer Zugwiederholung, sondern holte sich den Bauern zurück. Bei beiderseitgen Chancen gewann ich nach dem Damentausch im Turmendspiel die Oberhand und erhöhte zum 2:0. Daniel hatte den Anzugsvorteil des Gegners gekonnt ausgeglichen, lehnte das Remisangebot ab und konnte mit dem Bauernzug f4 Ungleichgewichte auf dem Brett erzeugen. Tino hatte inzwischen eine Qualität gewonnen, des Gegners König war immer noch in der Mitte und kurz darauf gewann er. Die taktischen Drohungen von Daniel führten zur 4:0-Führung. Andreas sein Gegner griff den Monarchen an und gab seinen Läufer für Bauern und eine offene Königstellung, die zu vielen Schachgeboten führte. Martin spielte eher eine ruhige Partie und erhöhte allmählich den Druck. In beiderseitiger Zeitnot gewann er die Dame und damit die Partie, während die Partie von Andreas in einer Zugwiederholung endete. Zwischenstand 5½:0½


von einem Mehrturm und so (Weiß jeweils am Zug)

Unser Schatzmeister quälte sich mit seinem Mehrturm, gab bei einer Springergabel ein ganze Figur statt nur die Qualität. Um den 40.Zug herum hatte sein Gegner sogar wieder praktische Remischancen, doch die Partie endete in einem Bauernendspiel mit Mehrspringer für Harald. In der letzten Partie wehrte Torsten die gegnerischen Drohungen durch ein Turmopfer auf g2 zum Dauerschach ab. Endstand 7:1. Einzelergebnisse:
ESV Eberswalde III     1-7 Doppelbauer Woltersdorf
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1 Dieter Türtmann 0-1 Tino Dzubasz 1
2 Manfred Lehmann 0-1 Daniel Gurack 2
4 Gerd Wanka 0-1 David Schmidt 3
5 Winfried de Taillez ½-½ Andreas Papendieck 4
6 Achim Broock 0-1 Martin Hufschild 5
7 Daniel Broock 0-1 Harald Nöske 7
9 Eckardt Wolkenstein 0-1 Thomas Krüger 8
15 Konrad Lichtwardt ½-½ Torsten Rehbein 10
Durch den hohen Sieg konnten wir an Motor Eberswalde nach Brettpunkten vorbeiziehen. In der nächsten Runde empfangen wir den Spitzenreiter aus Frankfurt. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt.  Brett Wrt.
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1 SV Preußen Frankfurt II 11- 1 32½ 136
2 Doppelbauer Woltersdorf 10- 2 31 145½
3 SV Motor Eberswalde 10- 2 29½ 144
4 SKV Bad Freienwalde 8- 4 27 123½
5 SC Rochade Müncheberg 7- 5 24 107½
6 SC Schwedt 6- 6 26 111½
7 SV G-A Rüdersdorf II 5- 7 22½ 105½
8 KSC Strausberg 2-10 17 80½
9 ESV Eberswalde III 1-11 15 64½
10 SV Briesen 0-12 15½ 61½

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Unser Auswärtspiel in Müncheberg

Zu Beginn des neuen Jahres fuhren wir nach Müncheberg. Unser Schatzmeister war gesundheitlich etwas angeschlagen, fand jedoch auch den Weg nach Müncheberg, wir waren komplett. Unser Gegner hatte zu Beginn des Wettkampfes nur 6 Bretter besetzt, die gefühlte 2:0-Führung wurde mit Ablauf der Karenzzeit nur eine 1:0-Führung, da der Gegner von Daniel noch kam und daher Daniel die Blitzpartien mit Tino einstellte.


Spiellokal in Müncheberg

Zuerst beendete Thomas seine Partie mit einem Unentschieden. Torsten hatte inzwischen einen Turm mehr, während Harald einen Bauer eingestellt hatte. Martin bereitete seinen Angriff gegen den gegnerischen König vor, ließ sich dabei auch nicht von einem Freibauer auf a3 stören und opferte seinen Turm auf h7. Daniel konnte mit einem Zentrumsvorstoß den Raumvorteil seines Gegners ausgleichen und nach einem Generalabtausch bot sein Gegner Remis an, welches er annahm. Kurz darauf gewann Martin seine Partie und wir führten 3:1. In meiner Partie konnte ich meinen strategischen Plan nicht umsetzen. Das Figurenspiel meines Gegners war stärker als mein statischer Vorteil. Da ich von dem geplanten Doppelangriff auf mein Bauernopfer wieder Abstand nahm, hatte ich einen Bauer weniger und gestaltete nun die Partie taktischer. Mein Gegner unterschätze den Angriff mit dem Springer, nach einer Gabel drohte Figurenverlust und ich konnte sein Opferangriff gegen meinen König abwehren. Harald hatte weiterhin einen Bauer weniger, die Stellung war jedoch geschlossen und sein Gegner fand keinen Weg, worauf Harald das Remisangebot annahm und durch den 4½:1½-Zwischenstand der Mannschaftssieg feststand. Es liefen noch die Partien von Torsten und Andreas. Während Andreas sich einem Turmendspiel näherte, wobei jeder noch eine Leichtfigur hatte, schaffte es Torsten nicht seinen Mehrturm zu verwerten. Gegen einen vorgerückten Bauern gab er den Turm zurück, sein König war dazu noch ohne Bauernschutz am Rand des Brettes, was der Gegner zu dem entscheidenen Mattangriff nutzte.


Wird das Bauernendspiel nach Lxh5 remis?

Nach dem Turmtausch bei Andreas entstand ein Leichtfigurenendspiel, wo sein Gegner die Möglichkeit hatte, in ein Bauernendspiel abzuwickeln. Andreas konnte jedoch mit seinem Springer gegen den Läufer des Gegners weiterspielen und holte sich erst die beiden verbliebenden Bauern seines Gegners ab, um dann sicher zu gewinnen. Einzelergebnisse:
SC Rochade Müncheberg       2½-5½ Doppelbauer Woltersdorf
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1 Jan-Maximilian Wilczewski --+ Tino Dzubasz 1
2 Oliver Kestin ½-½ Daniel Gurack 2
4 Jörg Nagler 0-1 David Schmidt 3
5 Dr. Frank Garbin 0-1 Andreas Papendieck 4
6 Mario Weihert 0-1 Martin Hufschild 5
7 Jörn Gehrke ½-½ Harald Nöske 7
9 Jürgen Winter ½-½ Thomas Krüger 8
10 Holger Fischer 1-0 Torsten Rehbein 10
Im Spitzenspiel zwischen Preußen Frankfurt und Motor Eberswalde gab es ein 4:4, wodurch wir wieder Chancen haben, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Nächstes Spiel ist in Eberswalde bei der 3.Mannschaft von ESV. Tabelle:
Nr.Mannschaft               Pkt. Brett Wrt.
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1 SV Preußen Frankfurt II 9- 1 27½ 115
2 SV Motor Eberswalde 8- 2 24½ 122½
3 Doppelbauer Woltersdorf 8- 2 24 112½
4 SC Rochade Müncheberg 7- 3 21 92½
5 SC Schwedt 6- 4 23 97
6 SKV Bad Freienwalde 6- 4 21 96½
7 SV G-A Rüdersdorf II 3- 7 17½ 79
8 KSC Strausberg 2- 8 15 71½
9 ESV Eberswalde III 1- 9 14 61½
10 SV Briesen 0-10 12½ 52

von Daniel Gurack (Kommentare: 1)

Unser Heimspiel gegen Motor Eberswalde

Am 2. Advent hatten wir Motor Eberswalde im „Klabautermann“ zu Gast. Und wie sich das als guter Gastgeber gehört, gaben wir den Motorleuten 2 Punkte mit auf dem Heimweg. Wir spielten in der Aufstellung: Tino, Daniel, Dave, Pape, Martin, Harald und beide Thomas. Unsere Gäste reisten bei winterlichen Verhältnissen mit 7 Schachfreunden an; mein Gegner Mario Luckian musste leider kurzfristig arbeiten – Winterdiensteinsatz, dafür waren die Straßen vom Schnee befreit ;).


drinnen

Somit konnte ich die laufenden Partien bestaunen: Harald stand schnell besser, der gegnerische Königsflügel zeigte arge Bauernschwächen und Harald konnte einen schönen Königsangriff aufziehen. Thomas Krü gewann ebenfalls schnell ein Bauern, er musste nur noch die Entwicklung beenden. Thomas Gu (neuerdings Golfspezialist) spielte das 1. Mal nach einer langen Pause, das allerdings mit den weißen Steinen sehr vorsichtig. Dave und Tino hatten von Anfang an eine strategische Kampfpartie. Martin stand recht ordentlich, während Pape sich etwas unwohl fühlte. Thomas Gu machte als erster remis, sicher ist sicher... ;).Dave`s Gegner opferte etwas übermotiviert einen Turm für einen Königsangriff. Harald stand immer besser, aber Martin stellte zweizügig eine Leichtfigur ein und gab auf, somit 1½:1½. Dave wehrte den Angriff des Gegners sicher zum 2½:1½ ab. Kurze Zeit später brachte Harald die Partie unter Dach und Fach – 3½:1½. Zur Belohnung durfte er schnell heim, er hatte wohl ein Kaninchenbraten zu Besuch.... Da war die Welt also noch in Ordnung. Die übrigen Partien: Thomas Krü hatte mittlerweile 2 Bauern bei solider Stellung und besserer Zeit mehr, Pape versuchte die unbequeme Stellung zu retten, während bei Tino`s Partie das Brett brannte. Als erster musste Pape passen, nur noch 3½:2½....


draußen

Thomas Krü geriet irgendwie in Zeitnot, oder die Uhr war kaputt - ;). Der Gegner witterte seine Chance und der sicher geglaubte Punkte war futsch. Thomas war untröstlich, mittlerweile fruchten aber hoffentlich unsere Überzeugungsversuchte nicht mit dem Schach aufzuhören. Also Kopp hoch und immer weiter.... Die letzte Hoffnung ruhte auf Tino, aber er musste eine hochgradige Zeitnotphase bei schlechterer Stellung verteidigen..... Nachdem die Zeit geschafft war, konnte sein Gegner recht souverän die Partie gewinnen. Somit 3½:4½..... Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf	3½-4½ SV Motor Eberswalde
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1 Tino Dzubasz 0-1 Arthur Jakobe 1
2 Daniel Gurack +-- Mario Luckian 2
3 David Schmidt 1-0 Bernhard Bolduan 3
4 Andreas Papendieck 0-1 Hajo Wenzke 6
5 Martin Hufschild 0-1 Artur Schäfer 7
7 Harald Nöske 1-0 Andre Beimler 8
8 Thomas Krüger 0-1 Hilmar Sydow 9
9 Thomas Gurack ½-½ Andreas Knopp 12
Lag es daran, dass der Vorsitzende Torsten nicht mitspielte? Zum Abschluss wurden unsere Gäste und wir vom Klabautermannteam kulinarisch verwöhnt – lecker...! Tabelle:
Nr.Mannschaft               Pkt.Brett Wrt.
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1 SV Preußen Frankfurt II 8-0 23½ 102
2 SV Motor Eberswalde 7-1 20½ 99½
3 SC Rochade Müncheberg 7-1 18½ 85½
4 SC Schwedt 6-2 19½ 85
5 Doppelbauer Woltersdorf 6-2 18½ 83½
6 SKV Bad Freienwalde 4-4 14 66½
7 SV G-A Rüdersdorf II 2-6 13½ 61
8 SV Briesen 0-8 11½ 46
9 KSC Strausberg 0-8 10½ 47½
10 ESV Eberswalde III 0-8 10 43½

von Daniel Gurack (Kommentare: 1)

Unser Auswärtsspiel in Strausberg

Da unser Profischreiberling – Dave höhere Aufgaben als Schiedsrichter wahrnehmen musste, hier nun meine Gedanken zum Punktspiel. Leider traten wir arg ersatzgeschwächt in der Vorstadtgrundschule an - Tino, Dave und Micha fehlten von der Stammformation. (Tino – Schachurlaub auf Malta, der Glückliche, irgendwas mach ich falsch - ;), Dave – Oberligaschiri bei Herr Schöne und Co. und Micha ? – kurzfristige Absage vom Würstchenpaul ?!) Somit mussten wir mit sieben Mann ran, Mädels gab`s leider auch keene. Unseren Gegner ging es aber auch nicht besser: Wir gewannen nach 30 Minuten Warten und Zittern an 2 Brettern kampflos (Martin und Daniel). Unser 1. Brett – Tino ging kampflos weg, somit 2:1 für uns.

Frank Degebrodt, Martin und Daniel hatten nun also Zeit zum Neuigkeiten austauschen, bzw. meinen Leistungsauftrag, die anderen Partien anzuschauen. Und das war gar nicht so einfach: - ähh, warum macht Harald denn den ? und warum macht sich Heiko denn so viele weiße Felderschwächen auf dem Damenflügel ? und warum hat Pape denn schon einen Bauern weniger und dann macht er auch noch den und sein Läufer steht nach 4 weiteren Zügen immer noch auf c1 ? ah Gott sei Dank, Totti spielt solide und wenn Thomas keine Angst vor sich selbst hätte, aber – remis, sicher ist sicher ;), wir führen 2½:1½. Weiter geht`s, Harald gewinnt nun doch die Oberhand (der Gegner hatte gute Möglichkeiten ausgelassen mit Bauer e6-e5 seinen Läufer zu aktivieren und dann selbst das Spiel zu machen), der Schatzmeister machte die Sache taktisch klar, jippi – 3½:1½, und weiter, Heiko hat sich zwar nach und nach rausgewurschtelt und hat sogar mal mattgedroht, der Gegner konnte den Sack dann aber doch zumachen und es steht nur noch 3½:2½. Totti und Pape spielen noch und wir brauchen noch einen Punkt, oje, da spielt Totti bis jetzt die ganze Partie richtig gut, hat schon Bauern mehr und dann... macht er Turm c3, der Turm stellt sich total ins Abseits und der Gegner lässt sich nicht lange bitten, alles was noch da ist auf Totti`s König, (Thomas und Daniel konnten nicht so richtig entspannt zusehen, wie damals beim ....., wer am Zug ist, gewinnt...;)), der Gegner lässt so manchen klaren Gewinnzug aus und sich dann..... mit einer Bauerngabel die Dame fangen, nun noch ein paar „phhh-ich-geb-nicht-auf-Züge“ und da ist der ersehnte Punkt – 4½:2½, die Sache ist geritzt. Jetzt konnten wir gaaaanz entspannt Pape`s Versuche, seine verlorene Stellung zu retten, aussitzen, leider vergebens – 4½:3½ – Ende. Einzelergebnisse:
KSC Strausberg        3½-4½ Doppelbauer Woltersdorf
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1 Frank Degebrodt +-- Tino Dzubasz 1
2 Andreas Völschow --+ Daniel Gurack 2
3 Carsten Meyer 1-0 Andreas Papendieck 4
5 Alois Leichter --+ Martin Hufschild 5
6 Hans-Joachim Lange 0-1 Harald Nöske 7
7 Martin Schulz ½-½ Thomas Krüger 8
8 Dr. Manfred Picht 0-1 Torsten Rehbein 10
10 Stephan Cinkl 1-0 Heiko Gundlach 11
Im Anschluß sind Thomas, Totti, Pape und Daniel zum Essen ins Steakhaus eingekehrt – 4 saftige Steaks – 3x medium, Totti`s schön durch ....?!, ;), hmmm lecker, der Sieg wurde kurz begossen, das war der Sonntag. Nächste Runde zu Hause gegen Motor Eberswalde... Tabelle:
Nr.Mannschaft               Pkt.Brett Wrt.
------------------------------------------
1 SV Preußen Frankfurt II 6-0 17½ 77½
2 Doppelbauer Woltersdorf 6-0 15 67
3 SV Motor Eberswalde 5-1 16 80
4 SC Rochade Müncheberg 5-1 13½ 62½
5 SC Schwedt 4-2 14½ 61½
6 SV G-A Rüdersdorf II 2-4 10½ 51
7 SKV Bad Freienwalde 2-4 9 40½
8 KSC Strausberg 0-6 8½ 36
9 SV Briesen 0-6 8½ 33½
10 ESV Eberswalde III 0-6 7 30½

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Heimsieg gegen Briesen

Zu unserem ersten Saisonspiel daheim empfingen wir am 11.11. die Spieler aus Briesen im Seglerstübchen. Materielles Ungleichgewicht gab es kurz beim Übergang ins Mittelspiel bei Andreas, der einen Bauer mehr, und Thomas, der einen Bauer weniger hatte, zu beobachten, während Daniel schon eine Qualität gewonnen hatte und den Vorteil schnell zur 1:0-Führung umwandelte. Unser Schatzmeister hatte inzwischen auch eine Qualität mehr und erhöhte auf 2:0, während der Vorsitzende eine Figur mehr hatte, dafür sich vorrückenden Bauern am Damenflügel gegenüber sah.


Blick in das Seglerstübchen

Am ersten Brett hatte Tino zwar einen Turm auf c3 postieren können, der gegnerische Bauer auf b6 lähmte jedoch sein Spiel. Bei mir setzen beide Seiten bei entgegengesetzten Rochaden auf Angriff. Nach einigen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten endete die Partie Unentschieden. Ich nahm das Remisangebot wegen dem nicht mehr abzuwendenen Dauerschach an und nach 3h führten wir 2½:0½. Zu diesem Zeitpunkt hatte Martin sein Gegner schon mit einem Königsangriff kräftig zugesetzt und nach dem Gewinn einer Figur erhöhte er auf 3½:0½. Torsten hielt sich nicht mit dem inzwischen gebildeten gegnerischen Freibauer am Damenflügel auf, sondern trieb den schwarzen Monarchen erst in die Brettmitte und dann zum Matt. Der Mannschaftssieg war gesichert. Thomas verlor einen weiteren Bauer und kurz darauf die Partie, während bei Tino die gegnerischen Türme auf der 7.Reihe eingedrungen waren. Nach einem Opfer wurde auch dort kurz vor dem Dauerschach das Unentschieden vereinbart. Beim Stand von 5:2 spielte nur noch Andreas, der weiterhin einen Bauer mehr hatte.


Andreas kurz vor dem Sieg

Inzwischen war man im Turmendspiel mit gleichfarbigen Läufern angelangt und die Bauernanzahl durch den Vorstoß von Andreas am Königsflügel verringer worden. Sein Gegner gab sein Läufer für 2 Bauern, wurde dann mit dem König an den Rand gedrängt, wo Andreas Mattdrohungen aufstellte und so die letzte Partie des Tages erfolgreich zum 6:2 beenden konnte. Der Tag endete gemütlich beim Gänseessen. Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf 6:2 SV Briesen
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1 Tino Dzubasz ½-½ Olaf Budach 2
2 Daniel Gurack 1-0 Philipp Heinrich 4
3 David Schmidt ½-½ Volker Heinrich 5
4 Andreas Papendieck 1-0 Rene Kellner 7
5 Martin Hufschild 1-0 Marco Belling 8
7 Harald Nöske 1-0 Mirko Lehmann 9
8 Thomas Krüger 0-1 Lothar Bindernagel 10
10 Torsten Rehbein 1-0 Dirk Hummel 14
In der Tabelle gab es wenig Bewegung, da die siegreichen Mannschaften des 1.Spieltages auch am 2.Spieltag gewannen. Am morgigen Sonntag spielen wir beim KSC Strausberg. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt. Brett Wrt.
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1 SV Preußen Frankfurt II 4 12½ 54½
2 SV Motor Eberswalde 4 12 60
3 SC Schwedt 4 11 48
4 Doppelbauer Woltersdorf 4 10½ 47½
5 SC Rochade Müncheberg 4 9½ 46½
6 SV G-A Rüdersdorf II 0 6 28½
7 SV Briesen 0 5½ 20½
8 KSC Strausberg 0 5 19½
9 SKV Bad Freienwalde 0 4 20½
10 ESV Eberswalde III 0 4 14½