von Daniel Gurack (Kommentare: 1)

Unser Heimspiel gegen SV Preußen Frankfurt/Oder

Zum letzten Punktspiel der Saison empfingen wir den Tabellendritten SV Preußen Frankfurt/Oder im Seglerheim Woltersdorf bei herrlichstem (Aufstiegs-) Wetter. Wir traten nicht mit der Stammmannschaft an, Dave hatte einen Schiedsrichtereinsatz und Andreas weilte noch im Urlaub. Kompensiert wurden diese „Ausfälle“ durch Doreen und Torsten. Glücklicherweise meldete sich Martin kurzfristig als gesund zurück, somit waren wir vollzählig. Pünktlich um 10.00 Uhr startete der Kampf um den Staffelsieg. Die ersten 20 Minuten waren wir etwas irritiert, da unser 2.Brett Tino noch fehlte. Verschlafen, Kette vom Fahrrad gesprungen aber ... doch noch gekommen ...! Tabellenerster gegen Tabellendritter, das konnte keine einfache Aufgabe werden: Die ersten 1½ Stunden wurden gespielt, aber es war noch nicht viel zu erkennen, wer denn nun besser steht. Dann allerdings mußte Doreen die Partie aufgeben. In unklarer Stellung war sie in eine Fesselung gelaufen...0:1 upps... Martin spielte gegen Dr. Jacobs eine strategisch gute Partie und sicherte sich uns einen wertvollen halben Punkt ...½:1½... Meine Partie, ein Abtauschfranzose verflachte recht schnell, irgendwann war nichts mehr los, somit remis und 1:2... Torsten R. eröffnete wieder mit 1.b4 und stand lange Zeit nicht schlechter, durch einen taktischen Blackout verlor er aber unglücklich...1:3... Torsten H. hatte sich inzwischen einen Mehrbauern erarbeitet, beim entstehenden Turmenspiel war es aber schwer, die Sache in einen vollen Punkt umzumünzen...1½:3½... Zur Erinnerung, wir brauchten zum Staffelsieg mindestens ein 4:4... Drei Partien liefen noch...: Tino stand strategisch etwas besser, sein Gegner Bernd Ketelhöhn hatte aber genug Kompensation durch aktives Spiel. Bei Micha brannte schon nach kurzer Zeit das Brett, beide Könige standen nicht wirklich sicher. Dietmar konnte im Mittelspiel ein Bauern ergattern aber auch hier war es nicht einfach die Sache umzumünzen. Hinzu kam die übliche Zeitnot an allen Brettern, glücklicher Weise hatte ich schnell remis gemacht; somit konnte ich die Zeitnotduelle mitschreiben....;) Dave kam in dieser Phase von seinem Schiedsrichtereinsatz und staunte nicht schlecht.... Aber wir haben ja unseren Super-ja-ich-kann-es-noch-Micha, nach einigen genauen Zügen aber immer noch langer Gegenwehr ging der erste volle Zähler an uns....2½:3½... Dietmar gewann inzwischen 2 Leichtfiguren für einen Turm, bei wenig Material auf dem Brett war uns aber nicht ganz klar, ob Dietmar ggf. mit Springer und Läufer mattsetzen kann....


links: Stellung von Michael rechts: gleich Matt mit Springer+Läufer

...und so kam es dann natürlich auch.....aber souverän gemeistert! Yes ... Tino hielt zwischenzeitlich seine Partie am Laufen, er erarbeitete sich einen Mehrbauern. Im entstehenden Damenendspiel war es aber sehr schwer diesen umzusetzen. Kurz bevor die Sache bei Dietmar klar war, bot Tino remis, angenommen.....somit 4:4!!! Staffelerster!!!!


Aufsteiger

Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf	4-4 SV Preußen Frankfurt I
--------------------------------------------------
1 Torsten Hannebauer ½-½ Michael Heinsohn 1
2 Tino Dzubasz ½-½ Bernd Ketelhöhn 2
3 Daniel Gurack ½-½ Jens Gellert 3
5 Martin Hufschild ½-½ Dr. Joachim Jacobs 4
6 Michael Altmann 1-0 Stefan Schwarz 5
10 Torsten Rehbein 0-1 Jakob Molchadskiy 7
13 Doreen Kasimir 0-1 Jan Hentschel 8
16 Dietmar Bunk 1-0 Andreas Winkler 15
Tabelle:
Nr.Mannschaft               Pkt.  Brt. Wrt.
-------------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 16: 2 50½ 225½
2 USV Potsdam II 16: 2 44 183
3 SV Preußen Frankfurt I 13: 5 48½ 221
4 SC Oranienburg II 11: 7 46 194
5 SF Schwedt 2000 9: 9 40½ 191
6 ESV Kirchmöser 8:10 24½ 114½
7 ESV Eberswalde II 7:11 35½ 154
8 USC Viadrina Frankfurt 6:12 30 142
9 TSG Neuruppin II 3:15 20½ 97
10 SC Empor Potsdam III 1:17 20 98

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Sieg beim USC Viadrina

An einem verregneten Sonntag fuhren wir mit 5 (!) Autos nach Frankfurt/Oder zu der Mannschaft von USC Viadriana. Daniel, Martin und Andreas wurden durch Harald, Torsten und Thomas ersetzt, Viadrina konnte ebenfalls nicht mit ihrer Bestbesetzung antreten.


Spielort Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium

Harald hatte schnell eine Figur für 2 Bauern und Thomas einen Bauern mehr inklusive Angriff gegen den König. Das erste Resultat kam jedoch von Dietmar, der ein Remisangebot hatte und auf Nachfrage annahm. Harald und Thomas erhöhten auf ½:2½. Am ersten Brett gab es bei Torsten H. eine ungewöhnliche Konstellation. Er fing früh in der Mitte des Brettes die Dame, gab dafür einen Turm und den anderen auf a1. Weiterhin war ein gegnerischer Bauer schon auf c2 und das bei fast vollen Brett. Tino fasste die Lage in einer Frage zusammen: "Spielt ihr Problemschach nach dem Motto Matt in 12 Zügen?".


Spielsaal

Torsten R. war schon im Endspiel, während ich einen Bauer mehr hatte und die taktische Lösung für das Partieergebnis wählte. Mein Gegner fand nicht die besten Züge und es stand ½:3½. Links neben mir versuchte Michael den Angriff auf seinen König abzuwehren und entkam glücklich mit 2 Minusbauern. Rechts von mir lehnte Tino bei Bauer für eine Minusqualität das Remis ab. Torsten R. löste sein Endspiel taktisch und Torsten H. sein "Problemschach" in ein gewonnendes Bauernendspiel mit Mehrfigur zum ½:5½ auf.


Schon etwas übersichtlicher bei Torsten H.

Die Zeitnotphasen standen an: Tino übersah beim 40.Zug einen Umwandlungstrick, der ihn ein Turm kostete, und Michael hatte nach der Zeitkontrolle eine Figur für 4 Bauern, lehnte Remis ab und gewann die Partie durch eine Springergabel. Tino verlor die letzte Partie durch Zugzwang zum Endstand von 1½:6½. Einzelergebnisse:
USC Viadrina Frankfurt 1½:6½ Doppelbauer Woltersdorf
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4 Sven Krannich 0-1 Torsten Hannebauer 1
5 Thomas Noack 1-0 Tino Dzubasz 2
7 Carlo Borchardt 0-1 David Schmidt 4
8 Edgar Steiner 0-1 Michael Altmann 6
9 Maximilian Steiner 0-1 Harald Nöske 8
11 Hagen Langer 0-1 Torsten Rehbein 10
12 Martin Lehmann 0-1 Thomas Krüger 11
17 Sebastian Lischke ½-½ Dietmar Bunk 16
Durch den Sieg bleiben wir Tabellenführer der Landesklasse Nord. In der letzten Runde spielen wir daheim am Sonntag gegen den Tabellendritten Preußen Frankfurt, die ihre letzten Aufstiegschancen durch ein 4:4 bei Oranienburg vergaben, während USV Potsdam II zum Ende der Saison bei Empor Potsdam zu Gast ist. Tabelle:
Nr.Mannschaft                Pkt. Brt.  Wrt.
--------------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 15- 1 46½ 207½
2 USV Potsdam II 14- 2 38 157½
3 SV Preußen Frankfurt 12- 4 44½ 203
4 SC Oranienburg II 9- 7 40½ 173½
5 SF Schwedt 2000 9- 7 38 175½
6 USC Viadrina Frankfurt 6-10 26½ 128
7 ESV Kirchmöser 6-10 20 92½
8 ESV Eberswalde II 5-11 28½ 123½
9 TSG Neuruppin II 3-13 19½ 91½
10 SC Empor Potsdam III 1-15 18 87½

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Unser Heimspiel gegen Neuruppin

An einem frühlingshaften Wintertag empfingen wir im Schifferstübchen die 2.Mannschaft der TSG Neuruppin. Als Tabellenführer der Landesklasse Nord waren wir in der Favoritenrolle, der wir gerecht wurden. Daniel gewann in der Eröffnung einen Bauer und Dietmar hatte nach dem Damentausch ein frühes Remisangebot, welches er ablehnte. Später in der Partie bekam er eine Figur für einen Bauer. Michael griff bei entgegengesetzten Rochaden den gegnerischen Monarchen an, Andreas startete ebenfalls den Angriff und Torsten hatte am ersten Brett die bessere Bauernstruktur.


Früher Damentausch bei Dietmar

Ich lehnte ebenfalls ein Remisangebot ab, meine beiden Läufer drückten gegen die zentralen hängenden Bauern, wovon ich einen zum Vorziehen brachte. Diesen positionellen Vorteil konnte ich allerdings taktisch nicht verwerten und versteifte mich zu sehr auf den einzeln stehenden a6-Bauern. Nach einer weiteren taktischen Ungenauigkeit landete ich im Doppelturmendspiel und sicherte mit der Verdoppelung auf der 7.Reihe mindestens das Unentschieden durch Dauerschach. Zu mehr reichte es nicht, da inzwischen ein vom gegnerischen Turm unterstützter Freibauer d2 erreichte. Kurze Zeit später erhöhte Michael auf 2½:½.


frühlingshafter Wintertag am Flakensee

Tino hatte wie ich aus der Eröffnung heraus ein besseres Spiel mit seinen Läufern, das ihn ein Mehrbauer bescherte. Zwar verlor er den Bauer wieder, jedoch reichte seine positionell deutlich bessere Stellung zum Sieg. Daniel brachte seinen Mehrbauer aus der Eröffnung sicher durch und es stand 4½:½. Torsten hatte inzwischen 2 Figuren für einen Turm bei unterschiedlichen Bauernmajoritäten auf den Flügeln. Martin hatte zwar einen Bauer mehr, beim Damenendspiel mit Leichtfigur -Springer gegen Läufer- konnte der gegnerische Springer sich zentral auf ein "nicht Läufer"-Feld stellen. Gegen sein in der Mitte befindlichen König gab es latente Mattdrohungen, die den Mehrbauer aufwogen. Nach dem der Gegner von Torsten ein Qualität einstellte und aufgab, gab es bei Martin das Unentschieden zum 5:1.


Endspiel bei Andreas

Dietmar brachte seine Mehrfigur durch und es spielte noch Andreas. In einem Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern hatte er einen Bauer weniger, den er um den 40.Zug herum wieder bekam. Sein Bauer auf d2 lähmte das Spiel seiner Gegners. Er lehnte ein Remisangebot ab und kämpfte den Gegner bei immer weniger zur Verfügung stehenden Zeit nieder. Tabelle:
Doppelbauer Woltersdorf	7-1  TSG Neuruppin II
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1 Torsten Hannebauer 1-0 Donald Schuckar 3
2 Tino Dzubasz 1-0 Nico Nobilis 5
3 Daniel Gurack 1-0 Richard Wagner 6
4 David Schmidt ½-½ Sabine Wendorf 7
5 Martin Hufschild ½-½ Mathias Jäkel 9
6 Michael Altmann 1-0 Waldemar Halle 10
7 Andreas Papendieck 1-0 Viktor Halle 11
16 Dietmar Bunk 1-0 Karsten Neumann 15
Durch den Mannschaftssieg bleiben wir Tabellenführer, die Verfolger gewannen ebenfalls. Unsere letzten beiden Punktspiele bescheren uns Gegner aus Frankfurt/Oder. Mitte März fahren wir zum USC Viadrina. Tabelle:
Nr.Mannschaft                Pkt.  Brt. Wrt.
--------------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 13: 1 40 179
2 USV Potsdam II 12: 2 33½ 138
3 SV Preußen Frankfurt 11: 3 40½ 181
4 SC Oranienburg II 8: 6 36½ 159½
5 SF Schwedt 2000 7: 7 31½ 147½
6 USC Viadrina Frankfurt 6: 8 25 120½
7 ESV Eberswalde II 5: 9 25 107
8 ESV Kirchmöser 4:10 15½ 72
9 TSG Neuruppin II 3:11 16 76
10 SC Empor Potsdam III 1:13 16½ 79½
Zur Erinnerung: Vor 2 Jahren spielten wir ebenfalls an einem 8.Spieltag gegen den späteren Aufsteiger USC Viadrina Frankfurt und verloren. Details unter http://doppelbauer-woltersdorf.de/index.php?news-102

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Keine Vorentscheidung im Spitzenduell

Zum Ende der Winterferien begrüßten uns die Spieler von der 2.Mannschaft des USV Potsdam in der Nähe vom Neuen Palais im Park Sanssouci in Potsdam. Es wurde ein spannender Wettkampf im Gebäude Nr. 8 der Uni Potsdam, wo sich auch das Audimax befindet.


Spielsaal

Schlechte Vorzeichen gab es in der Eröffnungsphase, da Dietmar den gegnerischen Springer das Feld d6 gestattete und Andreas schon 2 Bauern weniger hatte. An 3 Brettern stand ein Sizilianer zur Diskussion, wobei Torsten Erwiderung 2.b3 eher seltener anzutreffen ist. Kurz nach der Eröffnung spielte Martin, der leichte Kopfschmerzen hatte, Unentschieden. Dietmar bekam im Mittelspiel eine Figur für 3 Bauern, sein König stand jedoch weiterhin in der Mitte, während Michaels Gegner seinen Angriff mit einem Qualitätsopfer forcierte. Mein Gegner bot mir kurze Zeit später ein aus seiner Wettkampfsicht strategisch gut plaziertes Remis an, welches ich nach einigen Überlegungen annahm. Wenig später verlor Andreas und wir lagen mit 1:2 zurück.


Michael in der Verteidigung

Die vorderen Bretter gaben Anlass zur Hoffnung. Tino hatte die Initiative sowie die Dame gegen 2 Türme, während Torsten ein Randfreibauer mehr hatte und Daniels Bauern gegen den gegnerischen König vorrückten. Ein Turmeinsteller entschied die Partie bei Tino, wir glichen zum 2:2 aus und Daniel nahm das Remisangebot seines Gegners nicht an, zumal Torsten kurze Zeit später sein Mehrbauer wieder verlor. Michaels Gegner überschritt die Zeit und die Partie wurde in einem Nebenraum nachgespielt. Die ZÜ konnte bestätigt werden und wir führten 3:2, wodurch Daniel nun Remis spielte. Dietmar kämpfte zwar, konnte seine Stellung jedoch nicht halten und die Entscheidung fiel am ersten Brett, wo Torsten inzwischen -wegen Übermut wie er später sagte- einen Bauer weniger hatte.


Neues Palais im Sommer 2010

5 Minuten vor dem Blättchenfall stellte er das Mitschreiben ein, während sein Gegner noch etwas mehr als eine halbe Stunde hatte. Die verbliebende Restzeit wurde immer weniger, er hatte nur noch Sekunden als er mit seinem Springer den letzten Bauern schlug und sofort Remis reklamierte, da der Gegner nur noch einen Läufer hatte. Der Wettkampf endete mit einem glücklichen 4:4-Unentschieden. Einzelergebnisse:
USV Potsdam II       4-4 Doppelbauer Woltersdorf
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1 Tobias Langner ½-½ Torsten Hannebauer 1
3 Eveline Nünchert 0-1 Tino Dzubasz 2
4 Jens Kopmann ½-½ Daniel Gurack 3
5 Peter Gädke ½-½ David Schmidt 4
6 Ralf-Dieter Scholz ½-½ Martin Hufschild 5
7 Reinhard Nünchert 0-1 Michael Altmann 6
8 Manfred Urbatsch 1-0 Andreas Papendieck 7
9 Robert Scholz 1-0 Dietmar Bunk 16
Durch die Punkteteilung bleiben wir Tabellenführer. Als nächsten Gegner empfangen wir die 2.Mannschaft aus Neuruppin. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt. Brt. Wrt.
-----------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 11-1 33 147½
2 USV Potsdam II 10-2 29 120
3 SV Preußen Frankfurt I 9-3 35 153½
4 SF Schwedt 2000 7-5 29 139
5 SC Oranienburg II 6-6 31 138
6 USC Viadrina Frankfurt 6-6 22½ 106
7 ESV Kirchmöser 4-8 12 54
8 ESV Eberswalde II 3-9 19½ 83½
9 TSG Neuruppin II 3-9 15 71½
10 SC Empor Potsdam III 1-11 14 67

von David Schmidt (Kommentare: 1)

Ein ungleiches Aufsteigerduell

In der ersten Runde des neuen Kalendarjahres und der 5.Runde der Saison empfingen wir mit der 3.Mannschaft von Empor Potsdam den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord. Da wir der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost sind, trafen sich somit im Schifferstübchen des SC Flakensee die beiden Aufsteiger. In der Saison 2006/2007 spielte ich noch selber bei Empor Potsdam und kannte daher die meisten Spieler meiner ehemaliger Mannschaft.


Brett 1-4

Der bisherige Saisonverlauf verlief für die beiden Mannschaften jedoch sehr unterschiedlich, wodurch wir Favorit in diesem Aufsteigerduell waren, zumal Potsdam stark ersatzgeschwächt antrat. In der Eröffnung gewann Daniel einen Bauer oder war es nur ein Opfer? Die anschliessende Turmroute b1-b5-h5 des gegnerischen Turmes von a1 ist bei fast vollen Brett eher ungewöhnlich. Allerdings hatte sich der Turm doch verlaufen, da Daniel kurze Zeit später -wie auch Michael zu dieser Zeit- eine Qualität mehr hatte.


Die ersten beiden Punkte durch Dietmar und Andreas

Andreas verlor im Mittelspiel einen Bauer während sich Dietmar dem Endspiel näherte, wo er zwei Bauern mehr hatte. Andreas kam die Taktik zur Hilfe, er gewann und Dietmar erhöhte auf 2:0. Mein Vater opferte gegen Martin seinen gedeckten Freibauer und konnte jedoch keinen Vorteil erreichen. In meiner Partie spielte ich gegen den damenindischen Aufbau früh den vorderen der entstandenen Doppelbauern auf der g-Linie nach g4. Der gegnerische e5-Vorstoß brachte meinem Gegner neben dem Läuferpaar auch die Zentrumskontrolle, die noch schwächeren weißen Felder am Königsflügel und die offene h-Linie gegen den inzwischen rochierten schwarzen König standen dagegen. Die Öffnung der d-Linie und eine taktische Abwicklung brachte mir bei inzwischen gegnersicher Zeitnot den entscheidenen Vorteil, der sogar zum Matt führte.


Brett 5-8

Michael konnte seinen materiellen Vorteil zur 4:0-Führung verwerten. Am ersten Brett stand Torsten mit seinem Turm etwas aktiver, bei symmetrischer Bauernverteilung war es noch kein entscheidener Vorteil. Daniel verwertete seinen Vorteil sicher zum 5:0. In gegnerischer Zeitnot konnte Torsten seinen positionellen Vorteil weiter ausbauen, während sich Martin im gleichfarbigen Läuferendspiel langsam zum Sieg quälte. Torsten ging mit seinem Springer und Turm gegen den gegnersichen König vor, während neben ihm Tino immer noch im Mittelspiel war. Zwar hatte Tino die schlechtere Bauernstruktur, die Beherrschung der offenen Linie war mehr als eine gute Kompensation. Sein Gegner überschritt die Zeit und wir führten 7:0. Torsten sein schon vorgerückter h-Bauer war deutlich stärker als der weiße a-Bauer. Wie in meiner Partie gestattete der Gegner das Ende durch Matt. Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf 8-0  SC Empor Potsdam III
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1 Torsten Hannebauer 1-0 Steven Grigoleit 2
2 Tino Dzubasz 1-0 Thomas Hahn 3
3 Daniel Gurack 1-0 Michael Große 4
4 David Schmidt 1-0 Stefan Schiffermueller 8
5 Martin Hufschild 1-0 Michael Schmidt 9
6 Michael Altmann 1-0 Thomas Geitner 11
7 Andreas Papendieck 1-0 Eddie Liebeck 13
16 Dietmar Bunk 1-0 Volker Grunow 16
Durch den Sieg bleiben wir Tabellenführer. Im Verfolgerduell konnte USV Potsdam wieder gegen einen Tabellendritten -diesmal den SC Oranienburg II- gewinnen. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt.  Brt. Wrt.
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1 Doppelbauer Woltersdorf 10-0 29 126
2 USV Potsdam II 9-1 25 105½
3 SV Preußen Frankfurt I 7-3 29½ 131½
4 SC Oranienburg II 6-4 27½ 125½
5 USC Viadrina Frankfurt 6-4 20 92
6 SF Schwedt 2000 5-5 24½ 114
7 ESV Eberswalde II 3-7 16 72½
8 ESV Kirchmöser 2-8 7½ 34
9 SC Empor Potsdam III 1-9 10½ 51
10 TSG Neuruppin II 1-9 10½ 48
Unser nächstes Punktspiel führt uns im Februar zum Ende der Winterferien nach Potsdam. Im Spitzenduell der 6.Runde spielen wir bei der 2.Mannschaft von USV Potsdam.