In der ersten Runde des neuen Kalendarjahres und der 5.Runde der Saison empfingen wir mit der 3.Mannschaft von Empor Potsdam den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord. Da wir der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost sind, trafen sich somit im Schifferstübchen des SC Flakensee die beiden Aufsteiger. In der Saison 2006/2007 spielte ich noch selber bei Empor Potsdam und kannte daher die meisten Spieler meiner ehemaliger Mannschaft.
Brett 1-4
Der bisherige Saisonverlauf verlief für die beiden Mannschaften jedoch sehr unterschiedlich, wodurch wir Favorit in diesem Aufsteigerduell waren, zumal Potsdam stark ersatzgeschwächt antrat. In der Eröffnung gewann Daniel einen Bauer oder war es nur ein Opfer? Die anschliessende Turmroute b1-b5-h5 des gegnerischen Turmes von a1 ist bei fast vollen Brett eher ungewöhnlich. Allerdings hatte sich der Turm doch verlaufen, da Daniel kurze Zeit später -wie auch Michael zu dieser Zeit- eine Qualität mehr hatte.
Die ersten beiden Punkte durch Dietmar und Andreas
Andreas verlor im Mittelspiel einen Bauer während sich Dietmar dem Endspiel näherte, wo er zwei Bauern mehr hatte. Andreas kam die Taktik zur Hilfe, er gewann und Dietmar erhöhte auf 2:0. Mein Vater opferte gegen Martin seinen gedeckten Freibauer und konnte jedoch keinen Vorteil erreichen. In meiner Partie spielte ich gegen den damenindischen Aufbau früh den vorderen der entstandenen Doppelbauern auf der g-Linie nach g4. Der gegnerische e5-Vorstoß brachte meinem Gegner neben dem Läuferpaar auch die Zentrumskontrolle, die noch schwächeren weißen Felder am Königsflügel und die offene h-Linie gegen den inzwischen rochierten schwarzen König standen dagegen. Die Öffnung der d-Linie und eine taktische Abwicklung brachte mir bei inzwischen gegnersicher Zeitnot den entscheidenen Vorteil, der sogar zum Matt führte.
Brett 5-8
Michael konnte seinen materiellen Vorteil zur 4:0-Führung verwerten. Am ersten Brett stand Torsten mit seinem Turm etwas aktiver, bei symmetrischer Bauernverteilung war es noch kein entscheidener Vorteil. Daniel verwertete seinen Vorteil sicher zum 5:0. In gegnerischer Zeitnot konnte Torsten seinen positionellen Vorteil weiter ausbauen, während sich Martin im gleichfarbigen Läuferendspiel langsam zum Sieg quälte. Torsten ging mit seinem Springer und Turm gegen den gegnersichen König vor, während neben ihm Tino immer noch im Mittelspiel war. Zwar hatte Tino die schlechtere Bauernstruktur, die Beherrschung der offenen Linie war mehr als eine gute Kompensation. Sein Gegner überschritt die Zeit und wir führten 7:0. Torsten sein schon vorgerückter h-Bauer war deutlich stärker als der weiße a-Bauer. Wie in meiner Partie gestattete der Gegner das Ende durch Matt. Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf 8-0 SC Empor Potsdam III ----------------------------------------------------- 1 Torsten Hannebauer 1-0 Steven Grigoleit 2 2 Tino Dzubasz 1-0 Thomas Hahn 3 3 Daniel Gurack 1-0 Michael Große 4 4 David Schmidt 1-0 Stefan Schiffermueller 8 5 Martin Hufschild 1-0 Michael Schmidt 9 6 Michael Altmann 1-0 Thomas Geitner 11 7 Andreas Papendieck 1-0 Eddie Liebeck 13 16 Dietmar Bunk 1-0 Volker Grunow 16
Durch den Sieg bleiben wir Tabellenführer. Im Verfolgerduell konnte USV Potsdam wieder gegen einen Tabellendritten -diesmal den SC Oranienburg II- gewinnen. Tabelle:
Unser nächstes Punktspiel führt uns im Februar zum Ende der Winterferien nach Potsdam. Im Spitzenduell der 6.Runde spielen wir bei der 2.Mannschaft von USV Potsdam.
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Kommentar von Daniel Gurack |