von David Schmidt (Kommentare: 0)

Von gewagten Prognosen, Zeitnotphasen, ZÜ und so

Unser Gastspiel am 3.Advent bei der 2.Mannschaft von ESV Eberswalde war nichts für schwächere Nerven. Es ging schon bei der Hinfahrt los, da Torsten verschlafen hatte und daher nicht rechtzeitig am Treffpunkt war. Zum Rundenbeginn um 10 Uhr waren daher noch 3 Bretter unbesetzt.


kurz nach Rundenbeginn: Brett 1 und 2 sind noch unbesetzt

Materiellen Unterschied gab es Eröffnungsphase bei Tino. Aus einen Figurenopfer mit anschließender Bauergabel zum Rückgewinn der Figur kam Tino mit einem Bauer mehr bei passiver Stellung heraus. Dietmar hatte positionellen Vorteil und bei Daniel gab es im Russen entgegengesetzte Rochaden. Zu Beginn des Mittelspieles opferte Andreas eine Figur, die Kompensation waren 2 Bauern, die allgemein als "zu wenig" eingeschätzt wurden. Ich hatte nach 2½ Stunden Spielzeit ein Remisangebot und überlegte eine ganze Weile, ob ich annehmen soll. Die Situation an den anderen Brettern schätzte ich wie folgt ein: - 1.Brett: Immer noch nicht richtig munter stand Torsten auf Verlust. - 2.Brett: Tino hatte seinen Mehrbauer behauptet, befreite sich langsam und hatte etwas Zeitvorteil. - 3.Brett: Daniel war nach einem Generalabtausch im Bauernendspiel angelangt, was ich für gewonnen hielt. - 5.Brett: Typische Partie mit Weiß von Martin, er drückte gegen den gegnerischen König, während Schwarz am Damenflügel aktiv wird. - 6.Brett: Michael hatte ausgeglichen, stand solide und entwickelte aktives Gegenspiel. - 7.Brett: Andreas hatte weiterhin eine Figur für 2 Bauern weniger. - 8.Brett: Der Mehrbauer von Dietmar bei besserer Stellung reicht zum Sieg. Prognose: Mannschaftssieg mit 4½:3½ oder 5:3. Ich hielt meine Stellung für etwas schlechter und nahm auch daher das Remis an. Daheim zeigte mir die Blechkiste eine andere Meinung, ich stand leicht besser.


kurz nach Rundenbeginn: Brett 7 ebenfalls noch unbesetzt

Zuerst gab Torsten seine Partie auf, während Michael eine Qualität gewann. Daniels Bauernendspiel war nur remis und Eberswalde führte mit 2:1. Dietmar konnte seinen materiellen Vorteil deutlich ausbauen und glich zum 2:2 aus. Es begannen die Zeitnotphasen zur ersten Zeitkontrolle, zuerst beim Gegner von Tino, dessen Uhr ablief, da sie nach einem Zug nicht gedrückt wurde. Andreas hatte zwischendurch bei gegnerischer Zeitnot einen dritten Bauern für die Figur bekommen. Martin übersah ein Figurenopfer, kam selbst in Zeitnot und konnte sich sehr glücklich in ein Turmendspiel mit Bauer weniger retten.


Endstellungen von Daniel (rechts) und mir

Kurz nach der Zeitkontrolle vereinbarte Martin Remis zum 3½:2½. Es liefen noch die Partien von Michael und Andreas, wobei Andreas wieder nur 2 Bauern für die Figuer bei schlechterer Stellung hatte. Michael lief in eine Springergabel und befand sich dann im Turmendspiel wieder. Andreas unterstützte mit seinem König seinen Doppelisolani auf der b-Linie im Kampf gegen den Springer, während der gegnerische König seine Bauern am Königsflügel unterstützte. Der Springer wurde für einen der b-Bauern gegeben, der gegnerische König war beim Einsammeln der Bauern zu langsam und Andreas gewann die Partie noch zum Mannschaftssieg. Michael hatte in seinem Turmendspiel erst einen Bauern mehr und bei beginnender gegnerischer Zeitnot sogar 2 Mehrbauern. Die letzte Partie wurde durch ZÜ beendet. Einzelergebnisse:
ESV Eberswalde II     2½-5½ Doppelbauer Woltersdorf
---------------------------------------------------
1 Stephan Roeschert 1-0 Torsten Hannebauer 1
2 Detlef Zoll 0-1 Tino Dzubasz 2
4 Torsten Lehmann ½-½ Daniel Gurack 3
5 Stephan Sprutta ½-½ David Schmidt 4
6 Klaus Kolkwitz ½-½ Martin Hufschild 5
7 Ilse Garms 0-1 Michael Altmann 6
8 Dr. Michael Winkler 0-1 Andreas Papendieck 7
16 Gerd Wanka 0-1 Dietmar Bunk 16
Durch den Sieg bleiben wir Tabellenführer vor USV Potsdam II, die das Verfolgerduell gegen Preußen Frankfurt II gewannen. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt. Brt. Wrt.
-----------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 8-0 21 90
2 USV Potsdam II 7-1 20½ 83½
3 SC Oranienburg II 6-2 24 111½
4 SV Preußen Frankfurt I 5-3 21½ 95½
5 SF Schwedt 2000 5-3 21 98
6 USC Viadrina Frankfurt 4-4 15½ 72
7 ESV Eberswalde II 3-5 13 61½
8 SC Empor Potsdam III 1-7 10½ 51
9 TSG Neuruppin II 1-7 10½ 48
10 ESV Kirchmöser 0-8 2½ 9
Im neuen Jahr gibt es für mich ein besonderes Wiedersehen. Beim nächsten Punktspiel empfangen wir meine ehemalige Mannschaft, die 3.Mannschaft von Empor Potsdam.

von David Schmidt (Kommentare: 2)

Unser Heimspiel gegen Kirchmöser

Wegen des Ramada-Cups in Frankfurt/O. wurde der 3.Spieltag im Land gegenüber dem Terminplan der Oberliga um eine Woche vorverlegt und wir trafen schon eine Woche nach der 2.Runde in unserem ersten Heimspiel der Saison auf die Gäste aus Kirchmöser. Da Torsten am 1.Brett kein Gegner hatte, führten wir nach einer halbe Stunde mit 1:0. Mit einem Unentschieden in einem Läuferendspiel mit verkeilten Bauernketten steuerte Harald das nächste Ergebnis bei. Gefühlt stand es jedoch schon 1½:1½, da Andreas zu Beginn des Mittelspiels in eine Bauerngabel lief. Er spielte trotz Figur weniger weiter. In einem Grünfeld-Inder wurde Tino sein c4-Bauer früh genommen, wofür er bessere Zentrumskontrolle und Aktivität hatte.


Brett 1-4

Im Mittelspiel gewann Daniel und ich je ein Bauer, wobei bei mir sogar mehr Materialvorteil drin war. Am letzten Brett gewann Ditmar durch einen Dameneinsteller -es sollte nicht der einzige seiner Art bleiben-, während Tino in beginnender Zeitnotphase seines Gegner die Oberhand und kurz nach der Zeitkontrolle die Partie gewann. Ich konnte ebenfalls um den 40.Zug herum meinen Vorteil entscheidend ausbauen. Daniel hatte zu diesem Zeitpunkt keinen materiellen Vorsprung mehr und es drohte ein weiterer Bauernverlust. Er wollte im Schwerfigurenendspiel in ein Turmendspiel mit 4 gegen 3 Bauern auf einem Flügel abwickeln, welches ihm gute Remischancen bot. Sein Gegner schaffte jedoch die Abwicklung in einen Damenendspiel mit Mehrbauer.


Brett 5-8

Andreas hatte inzwischen aufgegeben, da sein Gegner die Mehrfigur ins Turmendspiel überführte, während mein Sieg -durch Zeitüberschreitung meines Gegners im 51.Zug- die 2 Mannschaftspunkte sicherte, da wir nun 4½:1½ führten. Michael hatte zwischendurch ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt und Daniel stand im Damenendspiel schlechter, da sein Gegner einen Freibauer bilden konnte. Dann die Überraschung: Während Daniel die Örtlichkeiten besuchte, griff sein Gegner fehl und stellte die Dame ein. Als er seinen Fehler bemerkte, ging er Daniel entgegen und bot Remis, was er annahm. Kurz dannach vereinbarte auch Michael in der letzten Partie des Wettkampfes ein Unentschieden zum 5½:2½-Endstand. Einzelergebnisse:
Doppelbauer Woltersdorf 5½-2½ ESV Kirchmöser
---------------------------------------------------
1 Torsten Hannebauer +-- Frank Buchheister 1
2 Tino Dzubasz 1-0 Torsten Schwarze 2
3 Daniel Gurack ½-½ Klaus-Dieter Kühne 3
4 David Schmidt 1-0 Ralf Doletzki 4
6 Michael Altmann ½-½ Reiner Flechsig 7
7 Andreas Papendieck 0-1 Detlef Lewandowitz 8
8 Harald Nöske ½-½ Christian Schulze 9
16 Dietmar Bunk 1-0 Arno Stanschuß 11
Durch den Sieg bleiben wir Tabellenführer und fahren am 3.Advent zu der 2.Mannschaft von ESV Eberswalde, während es in Potsdam zum Verfolgerduell zwischen USV Potsdam II und Preußen Frankfurt kommt. Tabelle:
Nr.Mannschaft              Pkt. Brt. Wrt.
-----------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 6 15½ 69½
2 SV Preußen Frankfurt I 5 18½ 82
3 USV Potsdam II 5 15½ 61
4 SC Oranienburg II 4 19 89
5 SF Schwedt 2000 3 13 62
6 ESV Eberswalde II 3 10½ 46
7 USC Viadrina Frankfurt 2 10½ 48
8 SC Empor Potsdam III 1 7½ 37½
9 TSG Neuruppin II 1 7½ 36
10 ESV Kirchmöser 0 2½ 9
Zur Erinnerung: Vor 4 Jahren spielten wir ebenfalls an einem 3.Advent gegen ESV Eberswalde II, allerdings daheim. http://doppelbauer-woltersdorf.de/index.php?news-75

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Zu Gast bei den Schachfreunden aus Schwedt

Unser 2.Punktspiel führte uns zu den Schachfreunden aus Schwedt. Die Schachfreunde spielten ohne Tonio Schütze, was die häusliche Vorbereitung von Daniel und mir etwas durcheinander brachte, da nun Daniel gegen Ralf Werner spielte.


Blick von Brett 1 aus

Torsten hatte ein frühes Remisangebot bekommen und lehnte nach einiger Zeit ab, während Michael und Martin sich einen vorrückenden h-Bauer gegenüber sahen, wobei Martin im Gegensatz zu Michael noch nicht rochiert hatte. Im Mittelspiel konnte Daniel den Tausch im Zentrum zu seinem Vorteil nutzen und in ein Dame-Läuferendspiel mit 3 Mehrbauern umwandeln. Wenig später führten wir mit 1:0, während Michael inzwischen 2 Bauern mehr hatte, der Angriff gegen seinen König jedoch noch nicht abgewehrt war.


Blick von Brett 8 aus

Es folgten drei Unentschieden von Martin, Dietmar und Andreas zum 2½:1½. Michael hatte den Angriff abgewehrt und im Turm-Läuferendspiel einen Bauern mehr. Am ersten Brett hatte Torsten zwar eine Qualität mehr, jedoch 2 Bauern inzwischen dafür gegeben. Der vorrückende gegnerische h-Bauer und sein noch in der Mitte befindlicher König sprachen für Beate Pfau, die ihm jedoch ein Konter zum glücklichen Sieg gestattete. Da Michael sein Endspiel gewann, führten wir mit 4½:1½ und hatten den Mannschaftskampf gewonnen. Tino und ich spielten noch. Ich kam gut aus der Eröffnung und stand im Mittelspiel deutlich besser und verlor dann den Faden. Die gegnerischen Möglichkeiten auf der geöffneten a-Linie unterschätze ich vollkommen und versuchte durch Abtausch meine bessere Bauernstruktur in das Endspiel zu retten. Hierbei verlor ich einen Bauer und das entstandene gleichfarbige Läuferendspiel war trotz Bauer weniger ausgeglichen. Mein Gegner spielte jedoch auf Vorteil und übersah ein Läuferopfer, das den Weg für eine Bauernwandlung geebnet hätte.


Tino im Endspiel

In der letzten Partie des Wettkampfes befand sich Tino schon im Endspiel. Zwischendurch stand er besser, konnte seinen Vorteil jedoch nicht in das Endspiel transformieren. Weiß konnte sein Turm gegen den Läufer geben und da der a-Bauer nicht mehr aufzuhalten war, gab Tino nach knapp 5h Spielzeit auf. Einzelergebnisse:
SF Schwedt 2000 2½-5½ Doppelbauer Woltersdorf
---------------------------------------------
1 Beate Pfau 0-1 Torsten Hannebauer 1
2 Steffi Pachow 1-0 Tino Dzubasz 2
4 Ralf Werner 0-1 Daniel Gurack 3
5 Norbert Mundt 0-1 David Schmidt 4
6 Sylvia Kaube ½-½ Martin Hufschild 5
7 Jan Putzke 0-1 Michael Altmann 6
8 Wolfgang Kind ½-½ Andreas Papendieck 7
9 Reinhard Haufe ½-½ Dietmar Bunk 16
Durch den Sieg sind wir etwas überraschend als Aufsteiger Tabellenführer geworden. Schon morgen ist die 3.Runde mit unserem ersten Heimspiel. Wir empfangen die Gäste aus Kirchmöser. Tabelle:
Nr.Mannschaft             Pkt.Brt.Wrt.
--------------------------------------
1 Doppelbauer Woltersdorf 4 10 42½
2 SV Preußen Frankfurt I 3 12 56
3 ESV Eberswalde II 3 10 44
4 USV Potsdam II 3 10 40
5 SC Oranienburg II 2 11½ 55
6 USC Viadrina Frankfurt 2 8 33
7 SF Schwedt 2000 1 6½ 33
8 TSG Neuruppin II 1 6 29
9 SC Empor Potsdam III 1 6 27½
10 ESV Kirchmöser 0 0 0
Zur Erinnerung: In der Saison 2007/2008 spielten wir auch in der Landesklasse Nord und verloren unser letztes Punktspiel in Kirchmöser. Mit nur einem Sieg in der Saison waren wir allerdings schon abgestiegen. Details unter http://doppelbauer-woltersdorf.de/index.php?news-64

von David Schmidt (Kommentare: 0)

Saisonauftakt in der Landesklasse Nord

Unser erstes Punktspiel in der Landesklasse Nord führte uns zur 2.Mannschaft des SC Oranienburg. Zwar hatten wir einige Aufstellungssorgen im Vorfeld, so fehlten die nominellen Bretter 1 und 2, bekamen jedoch 8 Spieler zusammen, die am Sonntag Morgen gegen halb zehn im Bürgerzentrum in Oranienburg ankamen.


draußen

Den ersten Punkt gab es nach einer halben Stunde. Der Gegner von Grit war eine Minute zu spät am Brett. Martin gab in Froms Gambit eine Figur, die er jedoch wegen einer Fesselung des Königs in der e-Linie schnell wieder bekam. Ich konnte mich schon wenigen Zügen nicht mehr an die richtigen Reihenfolge erinnern und fing an zu improvisieren. Mein Gegner gab einen Bauern und bekam viel Spiel gegen meine luftige Königsstellung. Die anderen Partien waren in der Eröffnungsphase dagegen ruhiger. Den gegnerischen Druck konnte ich nicht lange widerstehen, in verlorener Stellung verkürzte ich mein Leiden durch eine taktische Ungenauigkeit und gab dann auf. Daniel vereinbarte fast zeitgleich ein Unentschieden. Zwischenstand 1½:1½


drinnen

Der Blick über die restlichen Partien ergab folgendes Bild: Doreen bekam bei einer Kombination nicht die Figur zurück, spielte jedoch tapfer weiter, während Michael einen Bauer mehr hatte. Neuzugang und Nachmeldung Dietmar nährte sich einem S+T-Endspiel noch ohne Ungleichgewichten bei der Bauernverteilung. Die nächsten Ergebnisse von Martin und Thomas waren jeweils Unentschieden, wobei wir bei Thomas überraschter waren. Der Gegner konnte den Druck auf der langen Diagonalen und auf der b-Linie nicht ausnutzen. Ditmar war inzwischen in einem Springerendspiel angekommen und bei Michael wurde es taktischer. Seine Türme konnte er auf der gegnerischen ersten Reihe platzieren und seine sonst übliche Zeitnot stellte sich auch nicht ein. Kurz vor seinem Sieg gab Doreen auf und es stand 3½:3½. Es spielte noch Ditmar, der inzwischen eine Bauer mehr hatte.


Dietmar erwartet den nächsten Zug von Weiß

Beide Spieler wollten den Sieg und spielten entsprechend. Dietmar schaffte es den gegnerischen König auf der a-Linie einzuklemmen und seine Bauern in Bewegung zu setzen. Er gewann die letzte Partie des Wettkampfes zum insgesamt glücklichen 3½:4½-Auswärtssieg. Wir kehrten noch bei einem Griechen in Oranienburg ein und warteten auf die weiteren Ergebnisse. Am Ende des Spieltages nahmen wir Platz 3 ein. Unser nächstes Spiel führt uns nach Schwedt zu den Schachfreunden Schwedt 2000. Einzelergebnisse:
SC Oranienburg II  3½:4½ Doppelbauer Woltersdorf
------------------------------------------------
1 Jörg Engberg ½-½ Daniel Gurack 3
2 Henry Oelmann 1-0 David Schmidt 4
3 Gerhard Großmann ½-½ Martin Hufschild 5
5 Ulrich Stegemann 0-1 Michael Altmann 6
7 Bernd Rast ½-½ Thomas Krüger 11
8 Wolfgang Fiß 1-0 Doreen Kasimir 13
9 Richard Pfeiffer --+ Grit Lemke 14
10 Robert Wetzker 0-1 Dietmar Bunk 16

von David Schmidt (Kommentare: 0)

22.Paarschachturnier in Schwedt

Die Auslosung war schon im vollen Gange als ich am Samstag mit Doreen -20 Minuten vor dem offiziellen Beginn- ankam. Sie musste sofort nach vorn und die Startnummer für sich und Martin durch die inzwischen übliche Wahl eines Kleinen Feiglings ziehen. Die anstehende Bundestagswahl hatte kurzfristig Einfluß auf die Organisation, da der Bürgermeister schon um halb zehn statt um 10 Uhr sprach. Nach 2 Runden war Mittagspause, die bei schönem Wetter hinter dem Haus der Schützengilde mit Grillen verbracht wurde. Die einzige Vereinspaarung des Turnieres für uns in Runde 3 nutzen Patricia, Doreen und Martin zu einer Verlängerung der Pause. Sie führte zu einem Kurzausflug mit Eis essen an die Oder, während ich einige Bilder für den Bericht aufnahm.


links: Jenny und Daniel
rechts: Grit und Andreas

Nach 5 Runden war der Samstag schachtechnisch in Bezug auf das Turnier erledigt und es ging zum Chinesen, wo zwischen Buffet und a la carte gewählt wurde. Beim anschließenden abendlichen Bowling hatten wir die ersten beiden Bahnen abbekommen. Während ich -auch und insbesondere am Anfang- (sehr) schwächelte, wurde Patricia immer besser und wir kamen Doreen und Martin näher. Am Sonntag vor der 6.Runde wurden die Bowlingergebnisse ausgewertet und 2 Punkte waren der Unterschied zwischen uns. Patricia und Doreen erreichten mit ihren Ergebnisses sogar den 2. und 3. in der Gesamteinzelwertung. Belohnt wurden die Leistungen wieder mal Sekt!


links: Patricia als Siegerin bei den Frauen und Dritte im Team
rechts: Doreen - Platz 2 bei den Frauen- und Martin als Zweite in der Teamwertung

Nach einem Sieg in Runde 6 bei der formal wichtigeren Disziplin namens Schach waren Patricia und ich ruhig gestimmt und vereinbarten ein sehr frühes Unentschieden in der Schlußrunde. Am Ende lagen wir knapp vor Jenny und Daniel, der mit 5 Punkten wieder einen undankbaren Platz 4 erreichte - hier in der Einzelwertung der Männer. Tabelle:
 Pl.Teilnehmer         | S | R | V | Pkt | Brt |
----------------------+---+---+---+-----+-----+
1. Pfau/Reichmann | 5 | 2 | 0 | 12 | 10½ |
2. Pachow/Pachow | 4 | 3 | 0 | 11 | 9½ |
3. Klinge/Schulz | 3 | 3 | 1 | 9 | 9½ |
... | | | | | |
10. Bernert/Schmidt | 2 | 3 | 2 | 7 | 7½ |
11. Katholy/Gurack | 1 | 5 | 2 | 7 | 7 |
... | | | | | |
15. Kasimir/Hufschild | 1 | 2 | 4 | 4 | 5 |
16. Lemke/Papendieck | 1 | 2 | 4 | 4 | 4½ |
... | | | | | |
----------------------+---+---+---+-----+-----+
Detaillierte Ergebnisse unter http://www.lsbb.de/archiv-pdf/paarschach_2013.pdf Im November kommen wir wieder zu den Schachfreunden Schwedt 2000, dann zum 2.Punktspiel in der Landesklasse Nord.


Die Teilnehmer