Gurkenzeit im Februar

von David Schmidt (Kommentare: 1)

Spielsaal im Bistro am Sportplatz

2:6-Heimniederlage gegen PSV-Mitte

Der Bericht von Frank zum Punktspiel bei Rochade begann mit "War das ein Gegurke am 8. Februar." Zum Heimspiel gegen PSV-Mitte kann ich das Datum auswechseln. Endete das Gegurke gegen Rochade immerhin noch mit einem Mannschaftssieg, gab es nun die 2.Mannschaftsniederlage in der Landesliga. Da Thomas, Frank und Martin nicht spielten, kam unser Schatzmeister zu seinem Debüt.

Die vor der Saison von den Wertzahlen eher taktisch aufgestellte Mannschaftsaufstellung von PSV-Mitte hatte in dieser Saison noch nicht überzeugt, gegen uns ging ihre Kalkulation auf.

Nach der Eröffnung und zu Beginn des Mittelspiels gab es -wie so häufig- bei Dietmar die interessanteste Stellung.

Dietmar am 8.Brett gegen Helmut Pönisch

Die erste Niederlage war bei Michael zu verzeichnen. Beim taktischen Gerangel im Mittelspiel verlor er entscheidend Material. Überraschenderweise verlor auch Tino, wir lagen 2:0 zurück. Torsten überspielte am ersten Brett seinen Gegner und verkürzte zum 2:1. Es kam etwas Hoffnung auf, nach den Niederlagen von Harald und Andreas war ein 4:4 nur noch theoretisch möglich. Ich selber kam gegen Carsten Hein besser aus der Eröffnung als vor 2 Jahren bei der LEM heraus. Im Mittelspiel erlangte ich keinen Vorteil und wickelte schlecht in das Turmendpiel ab. Das Endspiel war trotz des a-Bauern gleich und ich fing an, die gegnerischen Chancen in Form des Königsmarsches nach a2 zu überschätzen, obwohl es doch objektiv Remis war. Mit (Über-) Aktivität und Rechenfehler verdarb ich das Endspiel mit 3 schlechten Zügen in Folge, Gegurke in Reinstform zum 1:5.

links: David, rechts: Daniel

Der Stellungstyp von Daniel im Mittelspiel erinnerte mich an eine meiner Partien beim Ramada-Cup. Zentrales Thema war: Kann Weiß die Kontrolle des Feldes d6 bekommen und ausnutzen? Dietmar war inzwischen im Turmendspiel mit symmetrischer Bauernstellung angelangt, das Unentschieden war nicht mehr weit. Daniel verteidigte seine Stellung zum 2:6.

Einzelergebnisse:

 Doppelbauer Woltersdorf2-6Potsdamer SV Mitte 
1Torsten Hannebauer (2078)1-0Carsten Kühne (1912)1
3Tino Dzubasz (2040)0-1Andreas Greber (1823)2
4Daniel Gurack (1976)½-½Hans Rackowiak (1910)3
6David Schmidt (1843)0-1Carsten Hein (2134)4
7Michael Altmann (1841)0-1Heiko Schäfer (1986)5
8Andreas Papendieck (1729)0-1Kristof Illner (2008)6
10Harald Nöske (1664)0-1Detlef Eplinius (1973)7
16Dietmar Bunk (1788)½-½Helmut Pönisch (1818)8

Mit dem Sieg ist PSV-Mitte zwar immer noch Vorletzter der Tabelle, der aktuell rettende Platz 7 ist jedoch 2 Spieltage vor Schluß wieder erreichbar. Wir sind dagegen auf Platz 5 zurückgefallen, da wir gegenüber Brandenburg die schlechtere Wertung haben. Theoretisch können wir auch noch absteigen, jedoch müssen Hosena und Eberswalde noch gegen den Tabellenersten aus Cottbus antreten. In der vorletzten Runde der Landesliga fahren wir nach Potsdam zu meinem ehemaligen Verein Empor und spielen dort gegen die 2.Mannschaft. In der letzten Runde gibt es das Aufsteigerduell, wir empfangen die Mannschaft von Hosena, den Aufsteiger aus der Landesklasse-Süd.

Tabelle:

Pl.MannschaftMPBPWertung
1ESV Lok Raw Cottbus I12-236,5164,0
2Schachclub Oranienburg I12-236,0163,0
3SC Empor Potsdam 1952 II9-533,5141,0
4SG Lok Brandenburg I8-628,0132,0
5Doppelbauer Woltersdorf8-628,0123,5
6SSG Lübbenau I7-730,0143,0
7ESV 1949 Eberswalde I5-926,5129,0
8SV Blau-Gelb 1899 Hosena5-923,5104,5
9Potsdamer SV Mitte I4-1022,592,5
10SV Rochade Potsdam-West I0-1415,567,0

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Kommentar von Frank Hoppe |

Laut Ergebnisdienst hat Hosena schon letzte Saison Landesliga gespielt, ist eigentlich abgestiegen und Lok Falkenberg hat die Landesklasse Süd gewonnen. Offensichtlich hat Falkenberg auf den Aufstieg verzichtet.